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[DRAMATISCHER ZIMMERBRAND MIT MENSCHENRETTUNG] – 10 Verletzte | Feuerwehr Mettmann –



23.05.2020 – Feuerwehr Mettmann – Dramatischer Zimmerbrand mit Menschenrettung – 10 Verletzte –

Mettmann (ots) – Feuer im zweiten Obergeschoss in einem Mehrfamilienhaus in Mettmann. 10 Personen wurden verletzt. Davon ein Kind und ein Erwachsener schwer. Ersthelfer retten 2 Personen aus der Brandwohnung.

Am 23. Mai. 2020, 23:27 Uhr, „Sudhoffstraße“ in Mettmann.
Am späten Abend meldeten Anrufer der Feuerwehrleitstelle des Kreises Mettmann einen Zimmerbrand und eine starke Rauchentwicklung in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. 2 Personen sollten sich noch in der Brandwohnung befinden.
Unter dem Stichwort „Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr“, entsendete die Leitstelle unverzüglich einen Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, die hauptamtliche Wache, einen Rettungswagen sowie einen Notarzt der Feuerwehr Mettmann zur Alarmadresse. Nach erster Erkundung der Einsatzstelle drang bereits dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern der betroffenen Wohnung. Durch das beispiellose, mutige und vorbildliche Handeln mehrerer Ersthelfer wurden die zwei Bewohner der Brandwohnung bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr bis in den Treppenraum gezogen. Durch die Feuerwehr wurde umgehend die weitere Menschenrettung eingeleitet sowie die medizinische Erstversorgung der Schwerverletzten sichergestellt.
Aufgrund der großen Anzahl an Verletzten und der damit verbundenen Nachforderung des Einsatzleiters, wurden unverzüglich weitere Rettungsmittel zur Einsatzstelle entsandt.
Die Feuerwehr ging mit mehreren Löschtrupps und Löschrohren über den Treppenraum in das Mehrfamilienhaus zur weiteren Erkundung, Evakuierung und Brandbekämpfung vor. Ob sich noch Personen in der Wohnung befanden, war zu diesem Zeitpunkt unbekannt. Nach umfangreicher Durchsuchung der Brandwohnung wurden keine weiteren Personen aufgefunden.
Die restlichen Bewohner des Hauses wurden frühzeitig durch die Akustik der Rauchwarnmelder sowie lautes Klopfen und rufen der Ersthelfer auf das Brandgeschehen aufmerksam und konnten das Gebäude verlassen. Alle Bewohner wurden notärztlich gesichtet. Zu den zwei schwer verletzten wurden drei weitere Personen leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert. Allen weiteren Personen konnten nach medizinischer Behandlung zu Hause verbleiben. Ein Notfallseelsorger wurde zur Betreuung der betroffenen Personen hinzugezogen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, so dass nach einer Stunde die Rückmeldung „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Durch den Einsatz von Hochleistungslüftern wurde das Gebäude vom Rauch befreit. Die Schwerverletzten wurden durch den Rettungsdienst unter notärztlicher Begleitung in Spezialkliniken transportiert.
Die Schadenhöhe ist unbekannt und kann noch nicht beziffert werden. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Der Einsatz der Feuerwehr wurde gegen 02:00 Uhr beendet. Die Feuerwehr Mettmann war insgesamt mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Im Bereich der Sudhoffstraße, Eidamshauser Str. sowie der Herrenhauser Str. kam es durch den Feuerwehreinsatz zu kleineren Verkehrsstörungen.

Rauchmelder retten Leben: Erneut hat sich bei diesem Einsatz gezeigt, dass Rauchwarnmelder Leben retten. Durch die frühzeitige Erkennung des Brandereignisses wurden die Bewohner aufmerksam gemacht, sich und andere in Sicherheit zu bringen.

Textquelle: Pressemeldung Feuerwehr Mettmann

Wie die Feuerwehr Mettmann bereits in einer eigenen Pressemeldung berichtete, kam es am späten Samstagabend (23. Mai 2020) zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Sudhoffstraße in Mettmann. Die Kreispolizeibehörde Mettmann hat bei ihren Ermittlungen zur Brandursache inzwischen festgestellt, dass der Brand durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Insgesamt beläuft sich der bei dem Brand entstandene Sachschaden auf eine Summe von rund 50.000 Euro. Derweil befinden sich die beiden schwer verletzten Personen aus der betroffenen Wohnung – ein 33-jähriger Mettmanner sowie sein 8-jähriger Sohn – nach wie vor zur intensivmedizinischen Behandlung im Krankenhaus. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus ist erst einmal nicht mehr bewohnbar.

Textquelle: Pressemeldung Kreispolizeibehörde Mettmann

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Jürgen Kuhlmann
Jürgen Kuhlmann
1 month ago

Bei 7:20: Und der Notarzt aus Nordhorn war auch da?

Monika Ostermyer
Monika Ostermyer
1 month ago

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