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Neuer Themenkomplex im Prozess um OB Joachim Wolbergs



Der Blick im Korruptionsprozess richtet sich nun auch auf einen umstrittenen Kredit. Als Zeuge wird unter anderem der Regierungspräsident befragt. Wir waren für Sie am 41. Prozesstag vor Ort im Landgericht.

Im Juni 2016 machte die Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen gegen den Oberbürgermeister Joachim Wolbergs bekannt. Aus einer „Spendenaffäre“ wurde schnell ein „Korruptionsskandal“. Im Januar 2017 mussten Wolbergs sowie der Bauträger Volker Tretzel und einer seiner Angestellten für mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Am 27. Juli 2017 erhob die Staatsanwaltschaft dann Anklage gegen den mittlerweile suspendierten Oberbürgermeister Wolbergs, Volker Tretzel, seinen Angestellten sowie den ehemaligen Regensburger SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Norbert Hartl wegen Bestechlichkeit, Bestechung oder Beihilfe. Im Eröffnungsbeschluss ließ das Landgericht dann ein Verfahren wegen Vorteilsnahme und Vorteilsgewährung zu. Im September 2018 startete der Prozess im Sitzungssaal 104.

Im Juli 2019 fiel dann das Urteil. In weiten Teilen sprach das Gericht den suspendierten Regensburger Oberbürgermeister frei. Anzulasten seien Wolbergs lediglich zwei Fälle der Vorteilsannahme im Zusammenhang mit Parteispenden in den Jahren 2015 und 2016. Das Gericht sieht dabei von einer Strafe für den Wolbergs ab. Die Belastungen durch das Verfahren seien groß genug gewesen.

Alle Videos zum Fall Wolbergs: http://mitt.li/7Sb

Im Oktober 2019 startet der zweite Prozess gegen Joachim Wolbergs. Bleibt informiert und abonniert unseren Kanal: http://mitt.li/youtube

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