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WELT DOKUMENT: Bundespräsident Van der Bellen stütz Kanzler Kurz



Der 32-jährige Kurz zeigte sich von all dem nach außen unbeeindruckt. Nach einem zweistündigen Treffen mit dem Bundespräsidenten referierte er seine Vorschläge für eine Übergangsregierung unter dem Motto: Ohne mich bricht das Chaos aus. Er werde «ehebaldigst» Van der Bellen die möglichen Nachfolger für den geschassten Kickl und die aus Solidarität zurückgetretenen FPÖ-Minister nennen.

«Ich glaube, dass dieser Schritt entscheidend ist, um Stabilität innerhalb der Republik zu gewähren, um uns aber auch in den entscheidenden nächsten Monaten innerhalb der Europäischen Union handlungsfähig zu halten.» Gerade die wichtigen Weichen, die auf EU-Ebene ab nächster Woche gestellt werden, erforderten sein Gewicht und seine Expertise.

Van der Bellen appellierte seinerseits an die Kompromissfähigkeit der Parteien. «Es geht darum, wieder einen Schritt aufeinander zuzugehen.» Es konnte der Eindruck entstehen, dass er den geplanten Misstrauensantrag oder gar den möglichen Sturz von Kurz für keine gute Idee hält. Frank und frei erklärte das Staatsoberhaupt auf Nachfrage eines Journalisten, dass er keinen Plan B zu dem Konzept von Kurz habe – eine zumindest indirekte Unterstützung für den Kanzler.

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